Demontage des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage
Die Jusos Solingen kritisieren die Entscheidung des Oberbürgermeisters Norbert Feith, Jürgen Beu von der Position des Geschäftsführers des “Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage” zu entheben. “Das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage ist gerade für Solingen eine enorm wichtige Institution, die Jürgen Beu zudem jahrelang erfolgreich geführt hat”, so Sebastian Broch, Vorsitzender der Jusos Solingen. “Feiths Argumentation die Entscheidung mit dem Zwang zur Einsparung zu begründen, ist heuchlerisch.” Seit Feith vor gut zwei Jahren das erste mal Solinger Boden betreten hat, versucht er jegliches Gedenken an rechter Gewalt zu torpedieren.
Stadt muss Verantwortung weiterhin tragen
“Der gescheiterte Versuch das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in einen Verein umzuwandeln, zeigt nur, dass Feith versucht die Stadt aus der Verantwortung zu nehmen”, so Sebastian Broch weiter. “Dieses Verhalten, das Feith und sein Büroleiter Kesseler an den Tag legen, ist indiskutabel und gefährlich.” Die Jusos Solingen hoffen nun, dass die Integrationsbeauftrage Anne Wehkamp genug Zeit finden wird, sich ebenfalls für das Bündnis einzusetzen.
Pressemitteilung: Demontage des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage [PDF]

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