Jusos Solingen besuchen Moscheen
Am 15. Januar haben die Jusos Solingen die beiden Solinger Ditib Gemeinden besucht. Auf Einladung der beiden Moscheevereine haben sich die Jugendlichen mit den aktiven Mitgliedern in Mitte sowie Wald getroffen und diskutiert. Bei dem Treffen wurden gegenseitige Erwartungen ausgetauscht und gemeinsam überlegt, an welcher Stelle besser zusammengearbeitet werden kann. Im Vordergrund stand dabei die kommunale Zusammenarbeit, aber auch bundesweit relevante Themen wurden besprochen.
„Die SPD verfolgt bei vielen wichtigen Punkten die gleichen politischen Ziele wie viele Menschen mit Migrationshintergrund“, so Sebastian Broch, Vorsitzender der jungen Sozialdemokraten und Vorstandsmitglied der SPD Solingen. So leiden gerade Personen, die aus dem EU Ausland stammen, unter vielen bürokratischen Hürden. „Wir brauchen endlich das Wahlrecht für alle Menschen, die in Deutschland leben und arbeiten. Auch die fehlende Möglichkeit, die doppelte Staatsbürgerschaft anzunehmen, frustriert viele“, so Broch weiter. Weitere Themen waren die Einführung des islamischen Religionsunterrichtes an Schulen und der Ausbau von türkischem Sprachunterricht.
Vorurteile durch Kontakt abbauen
Neben den politischen Aspekten stand im Vordergrund, sich besser Kennenzulernen. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund politisch engagieren“, so Broch. Gleichzeit lernten die Jusos die beiden Moscheen besser kennen. „Was viele nicht wissen, ist, dass die Moscheen nicht nur als Gebetstätte dienen, sondern viel mehr eine soziale Begegnungsstätte sind“, so Broch. „Viele Vorurteile werden abgebaut, wenn man einen Tag der offenen Tür nutzt und sich die Moscheen von innen anguckt.“




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