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	<title>Jusos Solingen &#187; Barbara Sommer</title>
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	<description>Junge Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der SPD Solingen.</description>
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		<title>Schulministerin wendet sich von Hauptschule ab</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2009/07/pressemitteilung-schulministerin-wendet-sich-von-hauptschule-ab/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 19:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Sommer]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Wohlwollen haben die Jusos Solingen den Ansatz eines Umdenkens im NRW-Schulministerium zur Kenntnis genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Wohlwollen haben die Jusos Solingen <a href="http://www.derwesten.de/community/remoteS1Articles/news-125846049/trackbacks/create">den Ansatz eines Umdenkens</a> im NRW-Schulministerium zur Kenntnis genommen: Mit der Abschaffung der Hauptschule in ländlichen Gebieten und einem Umbau der Real- und Hauptschulen zu einer Verbundsschule, wäre ein erster kleiner Schritt Richtung Gemeinschaftsschule getan. „Der Gemeinschaftsschule gehört die Zukunft, das dreigliedrige Schulsystem ist antiquitiert, höchst ungerecht und gehört abgeschafft&#8221;, so Juso-Vorsitzender Sebastian Broch.</p>
<p>Der nun vollzogene Schritt der Schulministerin Sommer zeigt, dass die CDU nicht mehr von ihrem Schulkonzept überzeugt ist, sich aber trotzdem nicht von der alten Struktur trennen will. „Durch das Zögern der schwarz-gelben Landesregierung wird tausenden Schülern der Zugang zu den Universitäten erschwert, und das in einer Zeit, in der gut ausgebildete Fachkräfte gesucht werden. Die Politik von Frau Sommer gefährdet deshalb die Zukunft unseres Landes&#8221;, so Sebastian Broch.</p>
<p><strong>Muss die CDU Solingen ihr Programm umschreiben?</strong></p>
<p>Aus diesem Grund ist ein größeres Umdenken in der CDU nötig, denn auch im Wahlprogramm des Solinger Kreisverbandes wird an der Hauptschule festgehalten. „Wenn die CDU Solingen konsequent wäre, müsste sie nun der Vorgabe aus dem Schulministerium folgen, und einige Passagen umschreiben&#8221;, so Broch.</p>
<p><a href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/07/16072009_PM_Verbundsschule.pdf">Pressemitteilung vom 16.07.2009: Schulministerin wendet sich von Hauptschule ab &#8211; Muss die CDU Solingen ihr Programm umschreiben? [<acronym title="Portable Document Format" lang="en">PDF</acronym>, 290 <acronym title="Kilobyte">kB</acronym>]</a></p>
<p><a title="Pressemitteilung der Solinger SPD: Hauptschule aufgeben, Gesamtschule schaffen" href="http://www.spd-solingen.de/spd-hauptschule-aufgeben-gesamtschule-schaffen/" target="_blank">Pressemitteilung der Solinger SPD: Hauptschule aufgeben, Gesamtschule schaffen </a></p>
<p>Bildquelle: © knipseline / PIXELIO</p>
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		<title>Schöne Ferien: Zeugnis für die Landesregierung</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2009/07/jusos-solingen-wunschen-schone-ferien-zeugnis-fur-die-landesregierung/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 13:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Sommerferien haben begonnen, und auch die NRW-Landesregierung erhält ihr Zeugnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/07/zeugnis.jpg" alt="Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem" width="180" height="165" />Die Sommerferien haben begonnen, und nicht nur die Schülerinnen und Schüler haben ein Zeugnis über ihre Schulleistungen (und leider immer noch über ihr Sozialverhalten in Form von <a title="Kopfnoten: Ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert" href="http://www.jusos-solingen.de/2009/06/die-kopfnoten-ein-relikt-aus-dem-19-jahrhundert/" target="_self">Kopfnoten</a>) bekommen, sondern auch die schwarz-gelbe Landesregierung  erhält <a title="Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem" href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/07/zeugnis.pdf" target="_blank">von den Jusos ein Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem</a> an sich. Und die Noten sind katastrophal, nur in dem Fach &#8220;Aussortieren&#8221; erhält unsere Schulministerin Frau Sommer Bestnoten: Denn noch immer werden die Schülerinnen und Schüler bereits nach vier Jahren gemeinsamen Lernens aussortiert. Und das obwohl die spätere Mobilität zwischen den einzelnen Schulformen kaum möglich ist. Nach nur vier Schuljahren wird also die Zukunft eines Kindes entschieden, unabhängig von der tatsächlichen Leistungsfähigkeit. Stattdessen spielt in zu vielen Fällen die soziale Herkunft eine zu große Rolle, Kinder mit einem Migrationshintergrund haben eine viel geringere Chance eine Gymnasialempfehlung zu bekommen als deutsche Kinder. Nur 12 % aller Arbeiterkinder gehen nach der Grundschule auf das Gymnasium gegen 70 % aller Beamtenkinder. Ein Trend, der sich auch nach der Schule fortsetzt: Von 100 Akademikerkindern finden 83 den Weg in die Hochschulen. Von 100 Nicht-Akademikerkindern hingegen nur 23. Die Studiengebühren verstärken diesen Trend umso mehr.</p>
<p>Die Ungerechtigkeiten fangen aber bereit bei den Kleinsten an:  Eine gute Betreuung erhalten nur die Kinder, bei denen dies der Geldbeutel der Eltern zulässt. Hohe Kitagebühren bilden die erste Schwelle zu einer positiven Entwicklung der Kinder. Dazu kommt das gescheiterte Kinderbildungsgesetz (Kibiz), das nichts anderes als ein Spargesetz auf Kosten der Erzieher-/innen und Kinder ist.</p>
<p>Auf den weiterführenden Schulen gehen die Probleme aber weiter: Eine fehlende Ganztagsbetreuung macht es Schülerinnen und Schülern, die zwei erwerbstätige Eltern haben oder nur von einem Elternteil aufgezogen werden, deutlich schwerer. Bei einer ganztägigen Betreuung könnte jedes Kind eine warme und gesunde Mahlzeit erhalten und bekommt zudem die Möglichkeit in Ruhe Hausaufgaben zu machen und dabei unterstützt zu werden.</p>
<p><img class="alignleft" title="Wir wollen endlich Sommerferien!" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/wir_wollen_endlich_sommerferien.jpg" alt="Wir wollen endlich Sommerferien!" width="150" height="150" />Langfristiges Ziel soll es aber sein, die Gemeinschaftsschulen flächendeckend aufzubauen. Denn nur die Gemeinschaftsschule bietet allen Kindern aus allen Schichten eine Bildung, die ihrer Leistungsfähigkeit entspricht, da sie möglichst Individuell gefördert werden. Die Gemeinschaftsschule nimmt die Kinder nach der Grundschule auf und ist bis zur Klasse 10 für deren Bildungserfolg verantwortlich. In den Klassen 5 und 6 findet für alle Kinder ein gemeinsamer Unterricht statt, erst ab Klasse 7 oder später wird nach gemeinsamer Entscheidung der Schule, des Schulträgers und der Eltern entweder ein vollständig integrierter Unterricht weitergeführt oder eine Differenzierung, beispielweise in Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialklassen, vorgenommen.</p>
<p>Es gibt also viel zu tun, doch mit einer schwarz-gelben Landesregierung ist eine sozial gerechte Bildungspolitik nicht möglich. Deshalb heißt es für Schulministerin Barbara Sommer: Setzen Sechs!</p>
<p><a title="Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem" href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/07/zeugnis.pdf" target="_blank">Download: Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem [PDF]<br />
</a></p>
<p><small><strong>Autor</strong>: Sebastian Broch</small></p>
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		<title>Kopfnoten abschaffen!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 19:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Barbara Sommer]]></category>
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		<description><![CDATA[Kopfnoten sind eine antiquierte Erziehungsmethode aus dem 19. Jahrhundert und gehören abgeschafft!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch auf dem 2009er Zeugnis der Schülerinnen und Schüler in NRW stehen wieder Kopfnoten; diesmal nach heftigen Protesten aus den Schulen zwar <a title="wdr.de: Drei statt sechs Kopfnoten" href="http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/kopfnoten/080923.jhtml" target="_blank">nur drei statt sechs</a> (deren Auswahl völlig beliebig ist), aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Kopfnoten eine antiquierte Erziehungsmethode sind. Zum Schuljahr 2007/2008 hat die schwarz-gelbe Landesregierung die Kopfnote in NRW nach 40 Jahren wieder eingeführt, um Schülerinnen und Schüler, die negativ auffallen, mit einer weiteren Note abzustrafen. So soll eine Differenzierung zwischen der Leistung in einem Fach und dem Sozialverhalten ermöglicht werden. Grundsätzlich ist das keine schlechte Idee, aber wie sieht es in der Praxis aus?</p>
<p><img class="alignright" title="Kopfnoten" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/kopfnoten-300x225.jpg" alt="Kopfnoten" width="300" height="225" />Noten sind ein höchst subjektives Gebilde: Die Klassenarbeiten stellen in der Regel die Lehrer und die mündlichen Noten liegen ebenfalls allein im Ermessen der Lehrkraft. Dabei ist es utopisch anzunehmen, dass jeder Schüler objektiv beurteilt wird, weshalb auch bei jeder Note immer das grundsätzliche Verhalten eine Rolle spielt. Kein Lehrer würde einem Schüler, der immer die Hausaufgaben macht und sachlich eine hervorragende Arbeit leistet, aber ein asoziales Verhalten an den Tag legt und den Unterricht stört, mit einer guten Note belohnen. Umgekehrt ist es unmöglich, die Leistungsbereitschaft eines Schülers zu ermessen, der eher schüchtern ist und sich wenig meldet. Heißt das automatisch, dass dieser Schüler faul ist und deshalb keine Leistung bringt? Und auch die Selbstständigkeit oder die Kooperationsfähigkeit ist kaum zu ermessen. Woher soll der Lehrer wissen, ob ein Schüler außerschulisch schwächeren Schülern hilft oder ob Lerngruppen gebildet werden?</p>
<p>Es bekommen damit nicht die Schülerinnen und Schüler eine faire Kopfnote, die sich vorbildlich verhalten, sondern nur diejenigen, bei denen der Lehrer dies auch erfährt oder erwartet. Mit anderen Worten: Der Streber der Klasse, der sowieso gute Noten erhält, der ein gutes Verhältnis zum Lehrer pflegt und diesem nach dem Mund redet, erhält auch die entsprechenden Kopfnoten. Unabhängig davon, ob der Schüler tatsächlich Mitschüler unterstützt, denn nur der extrem subjektive Eindruck im Unterricht führt zur Kopfnote. Schüler dagegen, die eine kritische Einstellung gegenüber einem Lehrer haben und diese Meinung auch frei äußern, müssen mit der Gefahr leben &#8220;abgestraft&#8221; zu werden. Dabei soll in den Schulen doch die Bildung und Äußerung der eigenen Meinung unterstützt werden.</p>
<p><img class="size-full wp-image-447  alignleft" title="Wir wollen endlich Sommerferien!" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/wir_wollen_endlich_sommerferien.jpg" alt="Wir wollen endlich Sommerferien!" width="150" height="150" />Ein weiteres Problem, das unsere Schulministerin Barbara Sommer übersehen hat: Die Bildung der Kopfnoten kostet Zeit. Angenommen eine Schule hat 1000 Schüler, dann müssten in 8 1/2 Stunden über die Kopfnoten aller Schüler entschieden werden, wenn man davon ausgeht, dass jeder Schüler in lächerlichen 30 Sekunden bewertet wird. Bei 60 Lehrern wären das 500 zusätzliche Zeitstunden. Da angesichts des hohen Unterrichtsausfalls sowieso kaum noch Zeit dazu bleibt, ist es üblich, dass anders vorgegangen wird.</p>
<p>An meiner Schule sah es so aus, dass die Lehrer grundsätzlich jedem Schüler eine gute Note gaben. Jeder Lehrer konnte im Vorfeld den Schülern schlechtere oder bessere Kopfnoten geben, wobei die Noten der Lehrer des Leistungskurses doppelt zählten. Ein Schüler bekam aber erst dann eine bessere bzw. schlechtere Note, wenn auch eine Mehrheit dafür gegeben war. Mit anderen Worten: Ein Schüler, der in naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathe oder Physik eine schlechte Leistung erbringt und somit Mitschüler schwerlich fachlich unterstützen kann, dagegeben aber in den geisteswissenschaftlichen Fächern wie Deutsch oder Politik eine gute Mitarbeit pflegt, Mitschüler unterstützt, außerschulische Projekte angeht und ein vorbildliches Verhalten zeigt, bekommt keine bessere Kopfnoten, da die Lehrer dieser Fächer ihm zwar ein positives Verhalten attestieren, sie aber nicht die 50% Quote erfüllen.</p>
<p>Ist das fair?</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img title="antiquitiertes Zeugnis" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/zeugnis_antiquitiert_quelle_flickr_gemeinde.niederhelfensc-hwil-225x300.jpg" alt="antiquitiertes Zeugnis" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Kopfnoten sind ein antiquitiertes Relikt</p></div>
<p>Dazu kommt, dass jede Schule ein anderes Verfahren entwickelt hat und die Lehrer unterschiedlich motiviert sind, die Noten möglichst fair zu vergeben. Einige Lehrer machen sich gar keine Mühe und geben jedem eine gute Bewertung, andere haben viel strengere Kriterien und geben schnell auch eine schlechtere Bewertung. Und das, obwohl auf dem Abiturzeugnis seit letztem Jahr ebenfalls Kopfnoten zu finden sind! Angenommen, ein Schüler erhält die gleichen Noten im Abitur wie ein Schüler einer anderen Schule, die aber generell bessere Kopfnoten vergibt, ist die Tendenz, den Schüler mit den besseren Kopfnoten einzustellen, natürlich größer, obwohl womöglich Jahre seit der Beurteilung vergangen sind. Mit welcher Begründung stehen also Kopfnoten auf dem Abiturzeugnis?</p>
<p>Es hagelt Kritik nicht nur von der Schülerseite: Von Seiten der Lehrer werden Kopfnoten als &#8220;pädagogischer Unfug&#8221; (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) bezeichnet und selbst die katholische und die evangelische Kirche lehnen die Vergabe von Kopfnoten ab, da sie „nicht mit dem christlichen Menschenbild vereinbar“ sei.</p>
<p>Es ist also höchste Zeit, dass die Kopfnoten wieder dahin verschwinden, wo sie auch herkommen: In die Geschichtsbücher!</p>
<p><strong>Links</strong></p>
<p>Wenn du der Meinung bist, dass die Kopfnoten auf deinem Zeugnis unberechtigt ist, kannst du <a title="Widerspruch bei ungerechtfertigten Kopfnoten" href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/beschwerde_kopfnoten.doc" target="_blank">diese Datei</a> herunterladen und entsprechend anpassen.</p>
<p><small><strong>Autor</strong>: Sebastian Broch</small></p>
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