<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jusos Solingen &#187; NRW</title>
	<atom:link href="http://www.jusos-solingen.de/tag/nrw/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.jusos-solingen.de</link>
	<description>Junge Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der SPD Solingen.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 13:40:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Umsatzsteuer reformieren!</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2011/08/umsatzsteuer-reformieren/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2011/08/umsatzsteuer-reformieren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 16:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[einheitlicher Satz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompromiss]]></category>
		<category><![CDATA[LaKo]]></category>
		<category><![CDATA[Landeskonferenz 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[NRW Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Reform]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzsteuer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=2319</guid>
		<description><![CDATA[Auf der Landeskonferenz der NRW Jusos stellen die Jusos Solingen den Antrag "Umsatzsteuer reformieren!", der mit dem Umsatzsteuerdikicht aufräumen soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der <a title="LaKo der NRW Jusos" href="http://www.nrwjusos.de/termin/-1/444361/Juso-Landeskonferenz.html" target="_blank">Landeskonferenz der NRW </a><a title="LaKo der NRW Jusos" href="http://www.nrwjusos.de/termin/-1/444361/Juso-Landeskonferenz.html" target="_blank">Jusos</a> stellen die Jusos Solingen den Antrag &#8220;Umsatzsteuer reformieren!&#8221;. Der Antrag wird unter dem Punkt &#8220;Sozialstaat gerecht&#8221; diskutiert und trägt die Nummer S 10. Entstanden ist dieser Antrag sowohl als Kompromiss zu unserem <a title="Umsatzsteuersatz vereinheitlichen!" href="http://www.jusos-solingen.de/2011/03/umsatzsteuersatz-vereinheitlichen/" target="_blank">Antrag &#8220;Umsatzsteuersatz vereinheitlichen!&#8221;</a> von Anfang des Jahres als auch in Zusammenarbeit mit dem <a title="Jusos Köln" href="http://www.jusos-koeln.de/" target="_blank">UB Köln</a>.</p>
<blockquote><p><strong>Umsatzsteuer reformieren!</strong></p>
<p><strong>Das Umsatzsteuerdikicht entmisten</strong></p>
<p>Die derzeitigen Regelungen des Umsatzsteuergesetzes sind kompliziert und werden zunehmend unübersichtlicher und widersprüchlicher. Der verringerte Umsatzsteuersatz in Höhe von 7 Prozent bietet ein Einfallstor für Interessengruppen jeglicher Art und verursacht einen enormen bürokratischen Aufwand für Finanzämter, Finanzgerichte und Unternehmen.  Der ursprüngliche Sinn des verringerten Umsatzsteuersatzes bestand darin, Konsumenten mit niedrigem Einkommen zu entlasten und lebenswichtige Waren wie Nahrungsmittel nicht übermäßig zu verteuern. Faktisch besteht aber mittlerweile ein undurchsichtiges Geflecht aus speziellen, teils willkürlichen Ausnahmeregelungen, die unter Umständen wirtschaftspolitischen Zielen dienen, die mit der ursprünglichen Intention nicht vereinbar sind. Die oft bemühte Senkung des Satzes für Hotelübernachtungen ist weder verteilungspolitisch geeignet um Geringverdiener besserzustellen, noch geboten, um der Hotelbranche einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.</p>
<p>Wir Jusos halten fest, dass die Umsatzsteuer nicht zur gutgemeinten Umverteilungspolitik herhalten darf, solange geeignetere Instrumente, wie die Einkommensteuer oder Arbeitslosengeld I und II, noch nicht ausgeschöpft sind. Die Umsatzsteuer ist eine Konsumsteuer. Wenn durch sie eine Gruppe finanziell entlastet werden soll, dann geschieht dies nur indirekt und unpräzise. Denn von einem ermäßigten Steuersatz für Kaffee profitiert nicht bloß ein ALG II–Empfänger, sondern auch alle anderen Verbraucher. Mithin kann es also bei stark ausdifferenzierten Steuersätzen zu erheblichen Mitnahmeeffekten kommen, sodass das eigentliche Ziel, die Entlastung einer bestimmten Gruppe, aus den Augen gerät. Eine progressive Einkommensteuer ist zielgenauer um Verteilungsgerechtigkeit herzustellen.</p>
<p>Insgesamt lassen sich die ermäßigten Bereiche in sechs Gruppen gliedern: Lebensmittel, Beherbergung und Verpflegung, Land- und Forstwirtschaft, Gesundheit, Kultur und Beförderungsleistungen. Aus verteilungspolitischer Sicht ergibt ein ermäßigter Steuersatz einzig im Bereich der Lebensmittel einen Sinn. Denn während das einkommensschwächste Fünftel der Bevölkerung durchschnittlich 14 Prozent ihrer Ausgaben für Nahrungsmittel verwendet, sind es beim einkommensstärksten Fünftel lediglich 8,2 Prozent. Außerdem steigt der prozentuale Anteil der Ausgaben für Lebensmittel an den Gesamtausgaben eines Haushaltes mit mehr Kindern. Zwar profitieren gerade die unteren Einkommensgruppen ebenfalls überproportional vom verringerten Steuersatz bei den Beförderungsleistungen, jedoch kann die Förderung dieser Einkommensgruppe besser und zielgenauer etwa über das Einführen von Sozialtickets erreicht werden. Ähnlich verhält es sich mit den Ermäßigungen im Mobilitäts- und Sozial- und Kulturbereich.</p>
<p>Deshalb plädieren wir für die Abschaffung sämtlicher Ausnahmetatbestände mit Ausnahme der Lebensmittel.</p></blockquote>
<h5><a title="Antrag S10 der Jusos Solingen: Umsatzsteuer vereinheitlichen" href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2011/08/LaKo2011_Umsatzsteuer_vereinheitlichen.pdf" target="_blank">Antrag S10: Umsatzsteuer vereinheitlichen [PDF]</a></h5>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2011/08/umsatzsteuer-reformieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gute Neuigkeiten aus Düsseldorf</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2010/12/gute-neuigkeiten-aus-dusseldorf/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2010/12/gute-neuigkeiten-aus-dusseldorf/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 12:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[cdu]]></category>
		<category><![CDATA[Drittelparität]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[fdp]]></category>
		<category><![CDATA[grüne]]></category>
		<category><![CDATA[JMStV]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedienschutzstaatsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfnoten]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerinnen und Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=2000</guid>
		<description><![CDATA[Zum Ende des Jahres haben uns gleich mehrere gute Neuigkeiten aus Düsseldorf zum Thema Bildung erreicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach wochenlangen Diskussionen zwischen den Jusos und der SPD Landtagsfraktion, ist diese Woche die Entscheidung zur <a title="Jusos Solingen: Novelle des JMStV ablehnen" href="http://www.jusos-solingen.de/2010/11/novelle-des-jmstv-ablehnen/">Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV)</a> gefallen. Nachdem bereits 20 Abgeordnete in der Fraktionssitzung am Dienstag sich gegen den Staatsvertrag ausgesprochen haben, entschied die Fraktion sich schließlich gemeinsam mit den Grünen am Mittwoch im Landtag gegen den neuen JMStV zu stimmen. Der Grund: Die FDP- und die CDU-Fraktion in NRW <a title="SpOn: NRW lässt Jugendschutz-Staatsvertrag scheitern" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,734765,00.html" target="_blank">haben sich ebenfalls gegen den Staatsvertrag ausgesprochen</a>, weshalb der umstrittene Vertrag keine Mehrheit mehr gehabt hätte. Pikant: Rüttgers hatte den Vertrag selber noch unterschrieben. Aber wenn es der Sache dient, dürfen wir uns da nicht beschweren. Schade ist nur, dass die Grünen- und SPD-Fraktion sich erst durch diese neue Situation dafür entschieden haben, gegen den JMStV zu stimmen. Jetzt müssen wir uns dafür einsetzen, dass <a title="NRW Jusos: Neuer JMStV" href="http://nrwjusos.de/meldungen/17528/92564/Gekippter-Staatsvertrag-muss-Auftakt-sein-fuer-besseren-Jugendschutz.html">ein neuer JMStV auch vernünftig umsetzbar ist und alte Fehler nicht wiederholt werden</a>.</p>
<p>In der Bildungspolitik gibt es aber ebenfalls gute Neuigkeiten: An diesem Donnerstag hat der Landtag die Kopfnoten für Schülerinnen und Schüler wieder abgeschafft, die unter der CDU-Ministerin Sommer vor zwei Jahren eingeführt worden waren. Die Abschaffung ist nur konsequent, da <a title="Jusos Solingen: Kopfnoten - Ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert" href="http://www.jusos-solingen.de/2009/06/die-kopfnoten-ein-relikt-aus-dem-19-jahrhundert/">eine objektive Notengebung nicht einmal im Ansatz möglich ist</a> und sich zudem das Arbeits- und Sozialverhalten von Schülerinnen und Schülern sich nicht in nackten Zahlen ausdrücken lässt. Daneben wir die Drittelparität an Schulen wieder eingeführt. In den Schulkonferenz besitzen nun wieder die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer jeweils ein Drittel der Stimmen. Dadurch wird den Schülerinnen und Schülern ein Stück Demokratie zurückgegeben und die Partizipationsmöglichkeiten werden deutlich verbessert.</p>
<h6><strong>Pressemitteilung</strong>: <a title="Pressemitteilung vom 20. Dezember 2010: Geschenke für Schüler in NRW" href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2010/12/20122010_PM_Geschenke_fuer_Schueler.pdf" target="_blank">Geschenke für Schüler in NRW [PDF]</a><br />
<strong>Bildquelle: <a title="Wikipedia: NRW Landtag" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Duesseldorf_1932Kopie.jpg&amp;filetimestamp=20080905194343" target="_blank">wikipedia.org </a></strong></h6>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2010/12/gute-neuigkeiten-aus-dusseldorf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufbruch in NRW!</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2010/09/aufbruch-in-nrw/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2010/09/aufbruch-in-nrw/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 21:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Gesinnungstest]]></category>
		<category><![CDATA[JMStV]]></category>
		<category><![CDATA[LaKo 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Landeskonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[NRW Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[NRW SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Veith Lemmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=1889</guid>
		<description><![CDATA[Die diesjährige ordentliche Landeskonferenz der NRW Jusos fand in Bielefeld unter dem Motto "Aufbruch für NRW" statt. Neben der Debatte um die Anträge stand dieses Jahr auch die Wahl eines neuen Landesvorstandes im Mittelpunkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="LaKo 2010 in Bielefeld" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2010/09/lako2010_bielefeld-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />An diesem Wochenende fand die diesjährige ordentliche Landeskonferenz der NRW Jusos in Bielefeld unter dem Motto &#8220;Aufbruch für NRW&#8221; statt. Sebastian hat die Solinger Jusos als Delegierter vertreten und hat über viele interessante Anträge abgestimmt. Unter anderem wurde ein neues Arbeitsprogramm verabschiedet, das unter einer breiten Mitarbeit entstanden ist. Schwerpunkt der nächsten Monate wird es demnach sein, die NRW SPD in der Regierung kritisch und konstruktiv zu begleiten. Des Weiteren sollen Arbeitskreise zu verschiedenen Themen transparenter beworben werden, damit möglichst viele interessierte Jusos an (landes-)politischen Themen mitarbeiten können.</p>
<p>Ebenfalls in Richtung der NRW SPD gerichtet, waren Anträge, die eine sofortige Abschaffung des Gesinnungstests fordern, eine <a title="Jusos Köln: Ehegattensplitting abschaffen" href="http://www.jusos-koeln.de/ueberuns/positionen/108-ehegattenplitting-abschaffen-ehen-und-lebenspartnerschaften-gerecht-besteuern.html" target="_blank">gerechtere Besteuerung von Lebensgemeinschaften</a> vorsehen, die eine Prüfung der Abschaffung der Studiengebühren bereits im Sommersemester 2011 vorsehen oder die eine Ablehnung der Novelle des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) fordern. Alle zur Wahl gestellten Anträge (exklusive der Änderungsanträge) findet ihr weiter unten.</p>
<div id="attachment_1893" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><img class="size-medium wp-image-1893      " title="Veith Lemmen" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2010/09/veith_lemmen-300x199.jpg" alt="" width="243" height="161" /><p class="wp-caption-text">Neuer Vorsitzender: Veith Lemmen</p></div>
<p>Neben der Debatte um die Anträge stand dieses Jahr auch die Wahl eines neuen Landesvorstandes im Mittelpunkt. Mit 85% der Stimmen wurde Veith Lemmen als neuer Landesvorsitzender der NRW Jusos gewählt. In seiner Antrittsrede warb Veith für eine linke Politik und zügige Reformen für ein gerechtes und sozialeres Bildungssystem in NRW.</p>
<p>Aus der Regio &#8220;Bergisches Land&#8221; konnte sich der Wuppertaler Juso Daniel Kolle bei der Wahl zu den stellvertretenden Vorsitzenden durchsetzen. Er gehört damit zu dem insgesamt 14-köpfigen Vorstand.</p>
<p><strong>Weiterführende Links: </strong></p>
<p><a title="LaKo 2010: Delegiertenunterlagen" href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2010/09/lako2010_delegiertenunterlagen.pdf" target="_blank">Die Delegiertenunterlagen mit allen ursprünglichen Anträgen</a></p>
<p><a title="NRW Jusos: Veith Lemmen gewählt" href="http://nrwjusos.de/meldungen/17528/88476/Veith-Lemmen-ist-neuer-Landesvorsitzender-der-NRW-Jusos.html" target="_blank">NRW Jusos: Veith Lemmen ist neuer Landesvorsitzender der NRW Jusos!</a></p>
<p><a title="NRW Jusos: Der neue Vorstand" href="http://nrwjusos.de/meldungen/17528/88490/Der-neue-Juso-Landesvorstand-steht.html" target="_blank">NRW Jusos: Der neue Vorstand steht </a></p>
<p><small><strong>Bildquelle:</strong> NRW Jusos</small><a href="http://www.flickr.com/photos/awaya/4568339263/" target="_blank"><small></small></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2010/09/aufbruch-in-nrw/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grüne und SPD werden in NRW gemeinsam regieren</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2010/06/grune-und-spd-werden-in-nrw-regieren/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2010/06/grune-und-spd-werden-in-nrw-regieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 21:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[fdp]]></category>
		<category><![CDATA[Hannelore Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[NRWSPD]]></category>
		<category><![CDATA[Pinkwart]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=1825</guid>
		<description><![CDATA[Die SPD wird zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen in NRW eine Regierung bilden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD wird zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen in NRW eine Regierung bilden. Beiden Fraktionen fehlt zusammen allerdings ein Sitz für die Mehrheit im Landtag. Den Entschluss, den auch die Jusos begrüßen, begründet die zukünftige Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in einem Brief an alle SPD Mitglieder wie folgt:</p>
<blockquote><p>Liebe Genossinnen und Genossen,</p>
<p>ich wende mich heute erneut mit einem Brief an euch – nur wenige Tage nach meinem letzten Schreiben. Aber wir leben in sehr bewegten Zeiten und mir ist es wichtig, dass die Partei über jede neue Entwicklung und die entsprechenden Folgen umgehend in Kenntnis gesetzt wird.</p>
<p>In den Gremien der Partei aber auch bei den Regionalversammlungen am letzten Wochenende haben wir gemeinsam miteinander verabredet, dass wir derzeit keine Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen anstreben. Dafür gab es gute Gründe. Ich habe sie in meinem Schreiben vom vergangenen Dienstag erläutert.</p>
<p>In der Zwischenzeit hat sich die politische Situation aber grundlegend verändert. In einem heute erschienenen Beitrag in der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ hat der Vorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen, Andreas Pinkwart, die schwarz-gelbe Regierung in NRW für beendet erklärt. Mit Ablauf der Legislaturperiode sei die Verpflichtung zum Konsens zwischen CDU und FDP hinfällig. Die FDP, so Pinkwart weiter, wolle im Landtag auf eigene Rechnung für Mehrheitsentscheidungen werben. Diese Aussagen kamen für mich völlig überraschend.</p>
<p>Die bemerkenswerten Sätze von Herrn Pinkwart machen deutlich: In NRW gibt es keine geschäftsführende Landesregierung mehr, die gemeinsame Ziele verfolgt. Es gibt nur noch geschäftsführende Ministerinnen und Minister sowie einen geschäftsführenden Ministerpräsidenten, denen jede gestalterische Kraft abhanden gekommen ist. Jürgen Rüttgers kann sich nach den Aussagen von Herrn Pinkwart nur noch auf die 67 Stimmen der CDU-Fraktion im Landtag stützen. Eine handlungsfähige Regierung gibt es damit in Nordrhein-Westfalen nicht mehr.</p>
<p>Diese Auflösungserscheinungen bei Schwarz-Gelb verlangen ein schnelles und konsequentes Handeln. NRW braucht jetzt eine stabilere Regierung, als sie Jürgen Rüttgers noch bieten kann. Deshalb ist es nunmehr notwendig, eine Minderheitsregierung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zu bilden, um den von den Wählerinnen und Wählern gewollten Politikwechsel in NRW herbeizuführen. Rot-Grün hat im Landtag zehn Stimmen mehr als Schwarz-Gelb. Wir wissen: Es fehlt eine Stimme zur absoluten Mehrheit. Allerdings brauchen wir für die meisten Entscheidungen nur eine einfache Mehrheit.<br />
Das bedeutet, wenn nicht CDU, FDP und Linke geschlossen gegen Rot-Grün stimmen, können wir unsere gemeinsamen Vorhaben durchsetzen. Wir sagen selbstbewusst, dass wir mit unseren guten Inhalten Mehrheiten im Parlament finden werden. Wir laden ausdrücklich alle im Landtag vertretenen Parteien ein, mitzuwirken und eine gute Entwicklung für NRW nicht zu blockieren.</p>
<p>Der nun erfolgte Schritt ist auch deshalb notwendig geworden, weil sich die CDU seit dem Ende der gemeinsamen Sondierungsgespräche in keinster Weise bewegt hat. Vielmehr ist das Klima durch Lügen und gezielte Indiskretionen (etwa in einem Artikel im Spiegel in dieser Woche) zusätzlich belastet worden. Das hat uns einmal mehr gezeigt: Eine neue politische Kultur ist mit dieser CDU nicht möglich. Auch die heutige Aussage des geschäftsführenden Ministerpräsidenten im ZDF („Ich kann nicht zurücktreten“) zeigt die Notwendigkeit zu Handeln, um Schaden von NRW abzuwenden.</p>
<p>Ich habe daher am heutigen Mittag dem Landesvorstand in einer Schaltkonferenz vorgeschlagen, mit Bündnis 90/Die Grünen unverzüglich in Verhandlungen über die Bildung einer Minderheitsregierung einzutreten. Der Landesvorstand hat diesem Vorschlag einstimmig zugestimmt.</p>
<p>Klar ist: Wir alle werden in den kommenden Tagen viele Nachfragen zu der neu entstanden Situation erhalten und die Situation wird nicht einfach werden. Aber wir müssen deutlich machen, dass Rot-Grün unser Land so stabil wie möglich regieren will – jedenfalls stabiler, als es der CDU jetzt möglich ist. Wir wollen ein gutes Fundament für die Zukunft unseres Landes errichten.</p>
<p>Mir ist wichtig, dass wir in der jetzigen Situation – wie den vergangenen Monaten auch – zusammen bleiben und alles dafür tun, damit der Start von Rot-Grün auch gut gelingt. Wir werden am Wochenende den Parteirat noch einmal umfassend über die Lage unterrichten.</p>
<p>Liebe Genossinnen und Genossen,</p>
<p>wir brauchen nun Eure Unterstützung vor Ort, damit den Menschen klar wird: Die SPD in Nordrhein-Westfalen musste in der jetzt neu entstandenen Situation handeln. Und sie hat gehandelt. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes.</p>
<p>Eure</p>
<p>Hannelore Kraft</p></blockquote>
<p><small><strong>Bildquelle:</strong> nrwspd / <a title="flickr: NRWSPD" href="http://www.flickr.com/photos/nrwspd/4508721214" target="_blank">Flickr</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2010/06/grune-und-spd-werden-in-nrw-regieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie geht es weiter in NRW?</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2010/05/wie-geht-es-weiter-in-nrw/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2010/05/wie-geht-es-weiter-in-nrw/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 May 2010 10:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[cdu]]></category>
		<category><![CDATA[grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Hannelore Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[NRW Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[NRWSPD]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=1682</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem ersten Sondierungsgespräch halten SPD und Grüne fest: Die Linkspartei ist in NRW nicht regierungs- und koalitionsfähig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem ersten Sondierungsgespräch zwischen der SPD, den Grünen und der Linkspartei hat sich die Einschätzung von Hannelore Kraft bestätigt, dass die Linkspartei in NRW nicht regierungs- und koalitionsfähig ist.</p>
<p>Dieses Ergebnis ist sehr enttäuschend, da damit die einzige Möglichkeit gescheitert ist, viele gemeinsame Inhalte in NRW durchzusetzen.  Statt sich kompromissbereit  zu zeigen, verbaut die Linkspartei mit einem Festhalten an utopischen Zielen wie der Abschaffung des Verfassungsschutzes oder dem Fehlen eines vernünftiges Haushaltskonzeptes eine realistische Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren.  Zudem ist es unverantwortlich, dass die Linkspartei &#8211; 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR &#8211; offensichtlich nicht willens ist, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen.</p>
<p>Aus diesem Grunde muss die SPD in Nordrhein-Westfalen nun Sondierungsgespräche mit der CDU aufnehmen, da dies die letzte Koalitionsoption ist, nachdem die FDP sogar nur Sondierungsgespräche mit der SPD und den Grünen abgesagt hat. Einer großen Koalition stehen die NRW Jusos weiterhin sehr skeptisch gegenüber, denn eine mögliche Zusammenarbeit würde einen umfassenden inhaltlich-programmatischen Politikwechsel der Christdemokraten in NRW und im Bund voraussetzen. Die Sondierungsgespräche mit der CDU werden sich an unseren Kernforderungen messen lassen müssen.</p>
<p>Dabei sind für die NRW Jusos vor allem folgende Punkte unverhandelbar:</p>
<ul>
<li>Die schnelle Abschaffung von Bildungsgebühren.</li>
<li>Die Einführung von Gemeinschaftsschulen, unter Einführung des Ganztages und der Abschaffung der Kopfnoten.</li>
<li>Die Einführung einer Ausbildungsgarantie.</li>
<li>Die Rückholung schädlicher Gesetzesvorhaben, wie KiBiz und §107 GO.</li>
<li>Das bundespolitische Festhalten am Atomausstieg und die Forcierung der Energiewende.</li>
<li>Das Veto gegen eine Kopfpauschale.</li>
<li>Ein klares Nein zu Steuersenkungen, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und die Stärkung der Kommunalfinanzen.</li>
<li>Eine Bundesratsinitiative zur gesetzlichen Absicherung der Netzneutralität.</li>
</ul>
<p>Die NRW Jusos fordern die NRWSPD auf, diese Forderungen und einen echten Politikwechsel mit Nachdruck und unabrückbar zu vertreten.</p>
<p><strong>*update 12. Juni 2010* </strong></p>
<p>Der Landesvorstand empfiehlt nach den Sondierungsgesprächen, dass mit der CDU keine Koalition eingegangen wird.</p>
<p><small><strong>Bildquelle:</strong> awaya / </small><a href="http://www.flickr.com/photos/awaya/4568339263/" target="_blank"><small>Flickr</small> </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2010/05/wie-geht-es-weiter-in-nrw/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Monitor berichtet über rechtsradikale &#8220;pro NRW&#8221;</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2010/02/monitor-berichtet-uber-rechtsradikale-pro-nrw/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2010/02/monitor-berichtet-uber-rechtsradikale-pro-nrw/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 00:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis gegen Rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Bunt statt Braun]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Pro NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Solingen]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Nass]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=1513</guid>
		<description><![CDATA[Ein ehemaliger NPDler kandidiert nun in Solingen für pro NRW]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ARD Sendung Monitor hat am 25. Februar 2010 über die rechtsradikale Partei &#8220;pro NRW&#8221; berichtet, die auch in Solingen für die kommenden Landtagswahl einen Kandidaten aufgestellt hat. Im Landtagswahlkreis 34 kandidiert Tobias Nass, der bisher in der NPD aktiv war und 2007 mit versucht hat mindestens einen NPD Infostand in Solingen abzuhalten. Durch den beherzten Protest vieler engagierter Bürgerinnen und Bürger und dem <a title="Bündnis Bunt statt Braun" href="http://www.jusos-solingen.de/initiativen/bunt-statt-braun/">Bündnis &#8220;Bunt statt Braun&#8221;</a>, scheiterte die NPD allerdings mit ihrem Versuch in der Klingenstadt Fuß zu fassen.</p>
<p>Das Engagement von Tobias Nass in der Partei &#8220;Pro NRW&#8221; zeigt eindeutig welche Tendenzen tatsächlich die &#8220;rechtspopulistische Partei&#8221; (so die verharmlosende Selbstbeschreibung) aufweist: Mindestens rechtsradikal und damit höchst gefährlich.</p>
<p>Aus diesem Grund hat sich am vergangenen Freitag das Bündnis &#8220;Bunt statt Braun&#8221; erneut getroffen, um den nächsten Versuch rechtsradikales Gedankengut in Solingen zu verbreiten schon im Keim zu ersticken.</p>
<p><a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0225/pronrw.php5" target="_blank">Ausschnitt aus der Sendung: Bürgerbewegung im braunen Sumpf</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2010/02/monitor-berichtet-uber-rechtsradikale-pro-nrw/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bildungsgerechtigkeit: Warum ein Streik nötig ist!</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2009/11/bildungsgerechtigkeit-warum-ein-streik-notig-ist/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2009/11/bildungsgerechtigkeit-warum-ein-streik-notig-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 22:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Solingen]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[unibrennt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=1200</guid>
		<description><![CDATA[Am 9. Juni findet der nächste Bildungsstreik in Solingen statt. Warum sich der Protest lohnt, wird in diesem Artikel aus dem letzten Jahr erläutert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den 1960er Jahren konnten nur 8% aller Schulabgänger den höchsten Schulabschluss vorweisen; das Abitur war einer kleinen Elite vorbehalten. Diese Elite bezog sich aber nie nur auf die Intelligenz, das entscheidende Kriterium war die soziale Herkunft. Ein Kind aus einem Akademikerhaushalt hatte gute Chancen selber später auch zu studieren, aber je niedriger der Bildungsabschluss der Eltern war, desto niedriger waren die Chancen, dass das Kind später studieren wird. Dank der Bildungsexpansion, die insbesondere durch die SPD in den 1960er und 1970er Jahren durchgesetzt wurde, konnte die Chancengleichheit erheblich gesteigert werden. Ein Studium zu beginnen war nun nicht mehr eine Seltenheit, insbesondere die Mittelschicht konnte profitieren.</p>
<p><strong>Die Situation heute</strong></p>
<p>Aber die Zahlen sprechen heute noch eine deutliche Sprache: Im Jahr 2000 beträgt der Anteil der Arbeiterkinder an Hochschulen nur 12 % , gegenüber dem Anteil von 73% von Kindern die aus einem Beamtenhaushalt stammen. Ein Hauptgrund für diese Ungleichheit ist im Schulbildungssystem zu finden. Früh werden die Kinder (oft entsprechend ihrer sozialen Herkunft) im dreigliedrigen Schulsystem aufgeteilt, damit auch kein Akademikerkind mit einem &#8220;Schmuddelkind&#8221; aus der Unterschicht lernen muss. Es werden also bereits früh Bildungshürden aufgebaut, dessen Abbau von heftigem Protest begleitet wird, wie es <a title="Bildungsreform in Hamburg - spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,660235,00.html" target="_self">in Hamburg zur Zeit der Fall ist</a>. Denn für Besserverdienende könnte die Lage nicht besser sein: In der Idealtypischen Familie vieler Konservativer geht der Vater arbeiten und die Mutter kümmert sich zuhause um das Kind. Dass hier die Vorrausetzungen für einen guten Bildungsabschluss hoch sind, dürfte klar sein. Es ist also nicht verwunderlich,wenn sich die CDU und die FDP erfolgreich gegen grundlegende Schul- und Bildungsrefromen wehrt, denn sie würde ihr Klientel nur verschrecken. Doch dieses Familienbild war vor 30 Jahren bereits überholt, trotzdem wurde seitdem wurde das Schulsystem nicht grundlegend reformiert.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft" title="Bildungsstreik: Protest in Düsseldorf" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/11/protest_duesseldorf-300x199.jpg" alt="Bildungsstreik: Protest in Düsseldorf" width="300" height="199" /></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Der Schulalltag</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong></strong>Neben dem Bildungs- und Schulsystem an sich, erschweren Kosten den Schulalltag, die sich im Laufe eines Schuljahres zu stolzen Summen aufsummieren. Angefangen beim alljährlichen Büchergeld, über <a title="solinger-tageblatt.de: 10 Euro Kostenbeitrag bei Kopien an der ADS" href="http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Eltern-zahlen-neun-Euro-fuer-Kopien-c16e0005-e07c-4dc2-945a-d8220fa22558-ds" target="_blank">10 Euro Kostenbeitrag zu den notwendigen Kopien</a> bis hin zur Klassenfahrt kommen einige hundert Euro leicht zusammen. Glücklicherweise gibt es an vielen Schulen Schulvereine, die sich um die Schülerinnen und Schüler kümmern, die diese Kosten nicht aus der Portokasse der Eltern zahlen können. Aber die Hemmschwelle sich dort zu melden ist bei vielen hoch. Der Scham, sich etwas selbstverständliches nicht leisten zu können, überwiegt. Dazu kommt die soziale Ausgrenzung, insbesondere von hedonistisch geprägten Jugendlichen, die sich durch ihre Kleidung oder ihren neusten MP3 Player definieren. Die Folge: Viele Jugendliche aus einem weniger wohlhabenden Haushalt sind <a title="Studie des ZDF über Kinder und Glück" href="http://www.unternehmen.zdf.de/fileadmin/files/Download_Dokumente/DD_Das_ZDF/Veranstaltungsdokumente/Zusammenfassung_quantitative_Studie.pdf">weniger glücklich und leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen</a>. Deshalb sollte Bildung grundsätzlich kostenlos sein.</p>
<p><strong>Das Studium </strong></p>
<p>Doch wenn das Abitur erfolgreich absolviert wurde, wird es erst recht teuer: Die Studiengebühren schlagen im Semester mit 500 Euro zu buche, dazu kommen noch gut 200 Euro Semesterbeitrag (z.B. für das ÖPNV-Ticket). Zusätzlich kommen für viele Studierende die Kosten für eine Wohnung und die Lebenshaltungskosten, was dazu führt, dass es unumgänglich wird sich Arbeit zu suchen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Optimale Studienbedingungen sind damit kaum zu erreichen. Wirklich auf das Studium können sich nur diejenige konzentrieren, die von ihren Eltern dieses ein nicht geringes Taschengeld erhalten. Dank der sozialdemokratischen Errungenschaft des BAföGs ist es wenigstens möglich, dass bedürtige StudentInnen eine Unterstützung von Seiten des Staates erhalten, wobei ein Teil des zinslosen Darlehens abhängig von der Dauer des Studium erlassen werden kann. Dank der rot-grünen Bundesregierung wurden seit 1998 viele Kürzungen aus der Kohl-Ära rückgängig gemacht, sodass gut ein Viertel aller StudentInnen BAföG erhalten.</p>
<p>Abgesehen von der Finanzierung des Studiums, krankt die Hochschulbildung an weiteren Stellen:  Die Bachelor-Master Reform ist an vielen Stellen gescheitert, selbst <a title="tagesspiegel: Wissenschaftsrat verlangt Nachbesserung" href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Studentenproteste-Bachelor-Wissenschaftsrat;art304,2951701" target="_blank">der Wissenschaftsrat verlangt eine Nachbesserung</a><a title="tagesspiegel: Wissenschaftsrat verlangt Nachbesserung" href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Studentenproteste-Bachelor-Wissenschaftsrat;art304,2951701" target="_blank"> durch die Länder</a>: Eine Moblität zwischen den Universitäten ist noch immer nur eingeschränkt möglich; was ein Hauptvorteil der Reform werden sollte, ist bisher kaum umgesetzt. Selbst zwischen den Bundesländern funktioniert ein Wechsel nur mit großen Schwierigkeiten, geschweige denn ein Wechsel in das Ausland. Dazu kommt, dass in einigen Studiengängen ein sechs-semestriger Bachelorabschluss nur mit hohem Aufwand schaffbar ist. Das Ergebnis: Frust, Stress und wenig Freizeit. Wenn dann ein Bachelorabschluss in der Tasche ist, folgt aber die nächste Hürde: Das Masterstudium. Bei einem schlechteren Abschluss ist erstmal Warten angesagt, denn bei der Vergabe der Masterplätze dienen wie zum Studienbeginn Noten als Kriterium um einen Masterplatz zu sichern.</p>
<p><strong><img class="alignright" title="Bundesweiter Bildungsstreik 2009" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/11/bundesweiter_bildungsstreik2009.png" alt="Bundesweiter Bildungsstreik 2009" width="234" height="176" />Bildungsstreik! </strong></p>
<p>Die Liste ließe sich noch <a title="Kopfnoten abschaffen!" href="http://www.jusos-solingen.de/2009/06/die-kopfnoten-ein-relikt-aus-dem-19-jahrhundert/">um einige Punkte fortführen</a>, aber eines sollte klar sein: Es gibt gute Gründe gegen dieses Schul- und Bildungssystem zu protestieren. Von einer Bildungsgerechtigkeit kann auch heute noch nicht die Rede sein. Vielen fähigen und intelligenten Kindern wird der Weg zu einem Studium verbaut, obwohl bereits heute ein Mangel an Akademikern herrscht. Insbesondere die Ingenieurstudiengänge können garnicht zu viele erfolgreiche Studienabgänger haben. Deshalb ist es auch aus wirtschaftlicher Sicht fatal, wenn sich die Gerechtigkeitslücke weiter vergrößert.</p>
<p>Der Bildungsstreik sollte also genutzt werden! Denn jeder Protest bewirkt etwas.</p>
<p><strong>Termine</strong></p>
<p><a title="Bildungsstreik in Solingen" href="http://www.jusos-solingen.de/2010/05/bildungsstreik-in-solingen-juni-2010" target="_blank">9. Juni 2010: Bildungsstreik in Solingen</a></p>
<p><strong>Links</strong></p>
<p><a title="Bildungsstreik" href="http://www.bildungsstreik.net/" target="_blank">bildungsstreik.net &#8211; Der Blog zum Bildungssstreik</a></p>
<p><a href="http://bildungsstreiksg.wordpress.com/" target="_blank">bildungsstreiksg.wordpress.com &#8211; Der Solinger Bildungsstreik</a></p>
<p><a title="unsereuni.at" href="http://www.unsereuni.at">unsereuni.at &#8211; Der Bildungsstreik in Österreich</a></p>
<p><a title="bestebildung.de" href="http://www.bestebildung.de/html/-1/welcome/index.html" target="_blank">bestebildung.de &#8211; Die Bildungswebseite der NRW-SPD</a></p>
<p><em><small>Dieser Artikel erscheint auch auf <a href="http://www.rotstehtunsgut.de/2009/11/17/bildungsgerechtigkeit-warum-ein-streik-notig-ist/">rotstehtunsgut.de</a><em><small><br />
<em><small><strong>Autor</strong>: Sebastian Broch</small></em><em><small><em><small><br />
<strong>Bildquelle: </strong>gruenenrw/ <a title="flickr" href="http://flickr.com">flickr.com</a></small></em></small></em></small></em></small></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2009/11/bildungsgerechtigkeit-warum-ein-streik-notig-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schulministerin wendet sich von Hauptschule ab</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2009/07/pressemitteilung-schulministerin-wendet-sich-von-hauptschule-ab/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2009/07/pressemitteilung-schulministerin-wendet-sich-von-hauptschule-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 19:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[cdu]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaftsschule]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptschule]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz/Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Solingen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlprogramm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=534</guid>
		<description><![CDATA[Mit Wohlwollen haben die Jusos Solingen den Ansatz eines Umdenkens im NRW-Schulministerium zur Kenntnis genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Wohlwollen haben die Jusos Solingen <a href="http://www.derwesten.de/community/remoteS1Articles/news-125846049/trackbacks/create">den Ansatz eines Umdenkens</a> im NRW-Schulministerium zur Kenntnis genommen: Mit der Abschaffung der Hauptschule in ländlichen Gebieten und einem Umbau der Real- und Hauptschulen zu einer Verbundsschule, wäre ein erster kleiner Schritt Richtung Gemeinschaftsschule getan. „Der Gemeinschaftsschule gehört die Zukunft, das dreigliedrige Schulsystem ist antiquitiert, höchst ungerecht und gehört abgeschafft&#8221;, so Juso-Vorsitzender Sebastian Broch.</p>
<p>Der nun vollzogene Schritt der Schulministerin Sommer zeigt, dass die CDU nicht mehr von ihrem Schulkonzept überzeugt ist, sich aber trotzdem nicht von der alten Struktur trennen will. „Durch das Zögern der schwarz-gelben Landesregierung wird tausenden Schülern der Zugang zu den Universitäten erschwert, und das in einer Zeit, in der gut ausgebildete Fachkräfte gesucht werden. Die Politik von Frau Sommer gefährdet deshalb die Zukunft unseres Landes&#8221;, so Sebastian Broch.</p>
<p><strong>Muss die CDU Solingen ihr Programm umschreiben?</strong></p>
<p>Aus diesem Grund ist ein größeres Umdenken in der CDU nötig, denn auch im Wahlprogramm des Solinger Kreisverbandes wird an der Hauptschule festgehalten. „Wenn die CDU Solingen konsequent wäre, müsste sie nun der Vorgabe aus dem Schulministerium folgen, und einige Passagen umschreiben&#8221;, so Broch.</p>
<p><a href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/07/16072009_PM_Verbundsschule.pdf">Pressemitteilung vom 16.07.2009: Schulministerin wendet sich von Hauptschule ab &#8211; Muss die CDU Solingen ihr Programm umschreiben? [<acronym title="Portable Document Format" lang="en">PDF</acronym>, 290 <acronym title="Kilobyte">kB</acronym>]</a></p>
<p><a title="Pressemitteilung der Solinger SPD: Hauptschule aufgeben, Gesamtschule schaffen" href="http://www.spd-solingen.de/spd-hauptschule-aufgeben-gesamtschule-schaffen/" target="_blank">Pressemitteilung der Solinger SPD: Hauptschule aufgeben, Gesamtschule schaffen </a></p>
<p>Bildquelle: © knipseline / PIXELIO</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2009/07/pressemitteilung-schulministerin-wendet-sich-von-hauptschule-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schöne Ferien: Zeugnis für die Landesregierung</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2009/07/jusos-solingen-wunschen-schone-ferien-zeugnis-fur-die-landesregierung/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2009/07/jusos-solingen-wunschen-schone-ferien-zeugnis-fur-die-landesregierung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 13:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Schulsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz/Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerferien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugnis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=446</guid>
		<description><![CDATA[Die Sommerferien haben begonnen, und auch die NRW-Landesregierung erhält ihr Zeugnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/07/zeugnis.jpg" alt="Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem" width="180" height="165" />Die Sommerferien haben begonnen, und nicht nur die Schülerinnen und Schüler haben ein Zeugnis über ihre Schulleistungen (und leider immer noch über ihr Sozialverhalten in Form von <a title="Kopfnoten: Ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert" href="http://www.jusos-solingen.de/2009/06/die-kopfnoten-ein-relikt-aus-dem-19-jahrhundert/" target="_self">Kopfnoten</a>) bekommen, sondern auch die schwarz-gelbe Landesregierung  erhält <a title="Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem" href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/07/zeugnis.pdf" target="_blank">von den Jusos ein Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem</a> an sich. Und die Noten sind katastrophal, nur in dem Fach &#8220;Aussortieren&#8221; erhält unsere Schulministerin Frau Sommer Bestnoten: Denn noch immer werden die Schülerinnen und Schüler bereits nach vier Jahren gemeinsamen Lernens aussortiert. Und das obwohl die spätere Mobilität zwischen den einzelnen Schulformen kaum möglich ist. Nach nur vier Schuljahren wird also die Zukunft eines Kindes entschieden, unabhängig von der tatsächlichen Leistungsfähigkeit. Stattdessen spielt in zu vielen Fällen die soziale Herkunft eine zu große Rolle, Kinder mit einem Migrationshintergrund haben eine viel geringere Chance eine Gymnasialempfehlung zu bekommen als deutsche Kinder. Nur 12 % aller Arbeiterkinder gehen nach der Grundschule auf das Gymnasium gegen 70 % aller Beamtenkinder. Ein Trend, der sich auch nach der Schule fortsetzt: Von 100 Akademikerkindern finden 83 den Weg in die Hochschulen. Von 100 Nicht-Akademikerkindern hingegen nur 23. Die Studiengebühren verstärken diesen Trend umso mehr.</p>
<p>Die Ungerechtigkeiten fangen aber bereit bei den Kleinsten an:  Eine gute Betreuung erhalten nur die Kinder, bei denen dies der Geldbeutel der Eltern zulässt. Hohe Kitagebühren bilden die erste Schwelle zu einer positiven Entwicklung der Kinder. Dazu kommt das gescheiterte Kinderbildungsgesetz (Kibiz), das nichts anderes als ein Spargesetz auf Kosten der Erzieher-/innen und Kinder ist.</p>
<p>Auf den weiterführenden Schulen gehen die Probleme aber weiter: Eine fehlende Ganztagsbetreuung macht es Schülerinnen und Schülern, die zwei erwerbstätige Eltern haben oder nur von einem Elternteil aufgezogen werden, deutlich schwerer. Bei einer ganztägigen Betreuung könnte jedes Kind eine warme und gesunde Mahlzeit erhalten und bekommt zudem die Möglichkeit in Ruhe Hausaufgaben zu machen und dabei unterstützt zu werden.</p>
<p><img class="alignleft" title="Wir wollen endlich Sommerferien!" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/wir_wollen_endlich_sommerferien.jpg" alt="Wir wollen endlich Sommerferien!" width="150" height="150" />Langfristiges Ziel soll es aber sein, die Gemeinschaftsschulen flächendeckend aufzubauen. Denn nur die Gemeinschaftsschule bietet allen Kindern aus allen Schichten eine Bildung, die ihrer Leistungsfähigkeit entspricht, da sie möglichst Individuell gefördert werden. Die Gemeinschaftsschule nimmt die Kinder nach der Grundschule auf und ist bis zur Klasse 10 für deren Bildungserfolg verantwortlich. In den Klassen 5 und 6 findet für alle Kinder ein gemeinsamer Unterricht statt, erst ab Klasse 7 oder später wird nach gemeinsamer Entscheidung der Schule, des Schulträgers und der Eltern entweder ein vollständig integrierter Unterricht weitergeführt oder eine Differenzierung, beispielweise in Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialklassen, vorgenommen.</p>
<p>Es gibt also viel zu tun, doch mit einer schwarz-gelben Landesregierung ist eine sozial gerechte Bildungspolitik nicht möglich. Deshalb heißt es für Schulministerin Barbara Sommer: Setzen Sechs!</p>
<p><a title="Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem" href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/07/zeugnis.pdf" target="_blank">Download: Zeugnis über das dreigliedrige Schulsystem [PDF]<br />
</a></p>
<p><small><strong>Autor</strong>: Sebastian Broch</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2009/07/jusos-solingen-wunschen-schone-ferien-zeugnis-fur-die-landesregierung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kopfnoten abschaffen!</title>
		<link>http://www.jusos-solingen.de/2009/06/die-kopfnoten-ein-relikt-aus-dem-19-jahrhundert/</link>
		<comments>http://www.jusos-solingen.de/2009/06/die-kopfnoten-ein-relikt-aus-dem-19-jahrhundert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 19:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfnoten]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz/Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerferien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugnis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-solingen.de/?p=457</guid>
		<description><![CDATA[Kopfnoten sind eine antiquierte Erziehungsmethode aus dem 19. Jahrhundert und gehören abgeschafft!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch auf dem 2009er Zeugnis der Schülerinnen und Schüler in NRW stehen wieder Kopfnoten; diesmal nach heftigen Protesten aus den Schulen zwar <a title="wdr.de: Drei statt sechs Kopfnoten" href="http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/kopfnoten/080923.jhtml" target="_blank">nur drei statt sechs</a> (deren Auswahl völlig beliebig ist), aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Kopfnoten eine antiquierte Erziehungsmethode sind. Zum Schuljahr 2007/2008 hat die schwarz-gelbe Landesregierung die Kopfnote in NRW nach 40 Jahren wieder eingeführt, um Schülerinnen und Schüler, die negativ auffallen, mit einer weiteren Note abzustrafen. So soll eine Differenzierung zwischen der Leistung in einem Fach und dem Sozialverhalten ermöglicht werden. Grundsätzlich ist das keine schlechte Idee, aber wie sieht es in der Praxis aus?</p>
<p><img class="alignright" title="Kopfnoten" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/kopfnoten-300x225.jpg" alt="Kopfnoten" width="300" height="225" />Noten sind ein höchst subjektives Gebilde: Die Klassenarbeiten stellen in der Regel die Lehrer und die mündlichen Noten liegen ebenfalls allein im Ermessen der Lehrkraft. Dabei ist es utopisch anzunehmen, dass jeder Schüler objektiv beurteilt wird, weshalb auch bei jeder Note immer das grundsätzliche Verhalten eine Rolle spielt. Kein Lehrer würde einem Schüler, der immer die Hausaufgaben macht und sachlich eine hervorragende Arbeit leistet, aber ein asoziales Verhalten an den Tag legt und den Unterricht stört, mit einer guten Note belohnen. Umgekehrt ist es unmöglich, die Leistungsbereitschaft eines Schülers zu ermessen, der eher schüchtern ist und sich wenig meldet. Heißt das automatisch, dass dieser Schüler faul ist und deshalb keine Leistung bringt? Und auch die Selbstständigkeit oder die Kooperationsfähigkeit ist kaum zu ermessen. Woher soll der Lehrer wissen, ob ein Schüler außerschulisch schwächeren Schülern hilft oder ob Lerngruppen gebildet werden?</p>
<p>Es bekommen damit nicht die Schülerinnen und Schüler eine faire Kopfnote, die sich vorbildlich verhalten, sondern nur diejenigen, bei denen der Lehrer dies auch erfährt oder erwartet. Mit anderen Worten: Der Streber der Klasse, der sowieso gute Noten erhält, der ein gutes Verhältnis zum Lehrer pflegt und diesem nach dem Mund redet, erhält auch die entsprechenden Kopfnoten. Unabhängig davon, ob der Schüler tatsächlich Mitschüler unterstützt, denn nur der extrem subjektive Eindruck im Unterricht führt zur Kopfnote. Schüler dagegen, die eine kritische Einstellung gegenüber einem Lehrer haben und diese Meinung auch frei äußern, müssen mit der Gefahr leben &#8220;abgestraft&#8221; zu werden. Dabei soll in den Schulen doch die Bildung und Äußerung der eigenen Meinung unterstützt werden.</p>
<p><img class="size-full wp-image-447  alignleft" title="Wir wollen endlich Sommerferien!" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/wir_wollen_endlich_sommerferien.jpg" alt="Wir wollen endlich Sommerferien!" width="150" height="150" />Ein weiteres Problem, das unsere Schulministerin Barbara Sommer übersehen hat: Die Bildung der Kopfnoten kostet Zeit. Angenommen eine Schule hat 1000 Schüler, dann müssten in 8 1/2 Stunden über die Kopfnoten aller Schüler entschieden werden, wenn man davon ausgeht, dass jeder Schüler in lächerlichen 30 Sekunden bewertet wird. Bei 60 Lehrern wären das 500 zusätzliche Zeitstunden. Da angesichts des hohen Unterrichtsausfalls sowieso kaum noch Zeit dazu bleibt, ist es üblich, dass anders vorgegangen wird.</p>
<p>An meiner Schule sah es so aus, dass die Lehrer grundsätzlich jedem Schüler eine gute Note gaben. Jeder Lehrer konnte im Vorfeld den Schülern schlechtere oder bessere Kopfnoten geben, wobei die Noten der Lehrer des Leistungskurses doppelt zählten. Ein Schüler bekam aber erst dann eine bessere bzw. schlechtere Note, wenn auch eine Mehrheit dafür gegeben war. Mit anderen Worten: Ein Schüler, der in naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathe oder Physik eine schlechte Leistung erbringt und somit Mitschüler schwerlich fachlich unterstützen kann, dagegeben aber in den geisteswissenschaftlichen Fächern wie Deutsch oder Politik eine gute Mitarbeit pflegt, Mitschüler unterstützt, außerschulische Projekte angeht und ein vorbildliches Verhalten zeigt, bekommt keine bessere Kopfnoten, da die Lehrer dieser Fächer ihm zwar ein positives Verhalten attestieren, sie aber nicht die 50% Quote erfüllen.</p>
<p>Ist das fair?</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img title="antiquitiertes Zeugnis" src="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/zeugnis_antiquitiert_quelle_flickr_gemeinde.niederhelfensc-hwil-225x300.jpg" alt="antiquitiertes Zeugnis" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Kopfnoten sind ein antiquitiertes Relikt</p></div>
<p>Dazu kommt, dass jede Schule ein anderes Verfahren entwickelt hat und die Lehrer unterschiedlich motiviert sind, die Noten möglichst fair zu vergeben. Einige Lehrer machen sich gar keine Mühe und geben jedem eine gute Bewertung, andere haben viel strengere Kriterien und geben schnell auch eine schlechtere Bewertung. Und das, obwohl auf dem Abiturzeugnis seit letztem Jahr ebenfalls Kopfnoten zu finden sind! Angenommen, ein Schüler erhält die gleichen Noten im Abitur wie ein Schüler einer anderen Schule, die aber generell bessere Kopfnoten vergibt, ist die Tendenz, den Schüler mit den besseren Kopfnoten einzustellen, natürlich größer, obwohl womöglich Jahre seit der Beurteilung vergangen sind. Mit welcher Begründung stehen also Kopfnoten auf dem Abiturzeugnis?</p>
<p>Es hagelt Kritik nicht nur von der Schülerseite: Von Seiten der Lehrer werden Kopfnoten als &#8220;pädagogischer Unfug&#8221; (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) bezeichnet und selbst die katholische und die evangelische Kirche lehnen die Vergabe von Kopfnoten ab, da sie „nicht mit dem christlichen Menschenbild vereinbar“ sei.</p>
<p>Es ist also höchste Zeit, dass die Kopfnoten wieder dahin verschwinden, wo sie auch herkommen: In die Geschichtsbücher!</p>
<p><strong>Links</strong></p>
<p>Wenn du der Meinung bist, dass die Kopfnoten auf deinem Zeugnis unberechtigt ist, kannst du <a title="Widerspruch bei ungerechtfertigten Kopfnoten" href="http://www.jusos-solingen.de/wp-content/uploads/2009/06/beschwerde_kopfnoten.doc" target="_blank">diese Datei</a> herunterladen und entsprechend anpassen.</p>
<p><small><strong>Autor</strong>: Sebastian Broch</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jusos-solingen.de/2009/06/die-kopfnoten-ein-relikt-aus-dem-19-jahrhundert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

